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Dauerproblem „Jederitzer Brücke“

 

 

 

 

Die Jederitzer Straße mit Brücke ist seit Jahrhunderten der nördliche Ausgang aus der Stadt Rathenow.

Im Jahr 1886 erkannten ein weiser Bürgermeister und seine Ratsherren, dass das dort befindliche Jederitzer- Tor ein Nadelöhr und ein Verkehrshindernis für die Bürger, Besucher und Händler der Stadt ist.

Damals befuhren diese Straße Pferdefuhrwerke,  Postkutschen, Schubkarren, einen Autoverkehr gab es damals noch nicht.

Das enge Tor wurde abgerissen und die Brückenkonstruktionen sukzessive dem technischen Fortschritt und Verkehrsaufkommen angepasst.

Bis Ende der 60ger Jahre funktionierte dieses sehenswerte  bautechnische Denkmal, bis die kommunistische Schlamperei und Mangelwirtschaft den Betrieb unmöglich machte.

Ein stark erhöhtes Verkehrsaufkommen, schlampige und stümperhafte Wartungs- und Reparaturarbeiten, auch nach 1990, bis heute, haben dazu geführt, dass diese Brücke nur noch Schrott ist!

Aus der ehemaligen Hubbrücke ist das Hassobjekt für die Rathenower Autofahrer und ein beliebtes Witzobjekt für Büttenredner in der Karnevalszeit geworden!

Profitieren von den „Seeger-Pollern“ (s. Foto oben) tun nur die Autowerkstätten und Lackierer!

Aus einem Baudenkmal ist jetzt eine „ABM-Maßnahme“ für die KFZ-Industrie geworden.

Unfälle an dieser Stelle kommen auch regelmäßig vor.

Es kam in der Vergangenheit zu hunderten Beschwerden und sogar eine Demonstration fand vor Ort statt. Passiert ist  von Seiten der Verwaltung  nichts, man ignoriert das Problem einfach!

Demonstration vor der Brücke.

 

 

Warum? Liegt es vll. daran, dass weder Bürgermeister, noch die Bauamtsmitarbeiter auf den täglichen Weg ins warme Büro auf diese Brücke angewiesen sind und daher nicht über eine glatte, schmierige und schnell vereiste Holzrampe rüber schlittern müssen?

Wer jeden Tag zu Fuß ins Büro schlendern kann, der hat auch schnell eine Ausrede dafür gefunden, warum etwas nicht geht, warum man nicht zuständig ist, warum gerade dafür kein Geld da ist.

Geld, was an anderer Stelle mit beiden Händen herausgeworfen wurde, wenn man an die riesigen Summen für unnötige, größenwahnsinnige Planungsvorhaben für das jetzt tote Projekt „Brauerei“ denkt?

Wie hoch war die genaue Summe gewesen, die in dieses Objekt versenkt

wurde, 750000 €, oder noch mehr ?

 

Auch die Uferwände am Stadtkanal befinden sich in einem jämmerlichen Zustand, auch hier ist dringend ein Sanierungsbedarf angesagt.

 

Neue Uferwand, neues Abwasserrohr

 

Ich bin der Meinung, dass mit der Sanierung der Uferwände auch endlich das Brückenproblem angegangen werden  kann und diese wieder zweispurig für PKW befahrbar sein muss.

 

Die Bürger wollen vom Bürgermeister und seiner Bauverwaltung nicht ständig hören, was alles nicht geht, warum man sich nicht zuständig fühlt, sondern wann gehandelt wird, denn genau dafür wird die Verwaltung  gut und pünktlich vom Bürger,  Steuer- und Gebührenzahler bezahlt.

 

Da werden die Bürger auch nicht danach gefragt, wie sie die höheren Steuern, Abgaben für gleichbleibend schlechte Dienstleistungen der Stadt stemmen können, da wird seit Jahren nur einseitig kassiert und gefordert!

 

Alte Aufnahmen der Brücke:

Bilder

 

Falls ich als Sieger aus dieser Wahl hervorgehe, werde ich mich ebenfalls in dieses Thema hineinarbeiten und Sie als Bürger regelmäßig über den Stand der Dinge informieren.